Zu aller Freude ist unsere Lieferung an Biozucker gestern bei uns eingetroffen. Leider hatte der Fahrer der Spedition keine elektrische Ameise, und die jeweils eine Tonnen schweren Paletten mit dem Palettenhubwagen von Hand zu bewegen und vor allem auf der Ladebühne des LKWs zu bremsen, ist dann doch anspruchvoll. Vor allem wenn der LKW nicht gerade steht. Aber zur zweit haben wir das dann auch hinbekommen. Am Nachmittag habe ich dann gleich 150 kg und Honig (die Beigabe des Honigs dient der wesensgemäßen Bienenhaltung und ist bei Demeter vorgeschrieben) mit Wasser in einem lebensmittelechten Maischefass vermischt und an die Jungvölker verfüttert.

Interessanterweise ist der gelieferte Zucker dieses Jahr fast gelb. Es gibt hier verschiedene Handelskriterien, bei denen auch die Farbe eine Rolle spielt. Wir hatten schon weiß, braun, hellbraun und nun eben mal gelb.

Was allerdings ein wenig ärgerlich ist: Die Säcke sind diesmal nicht nur aus Papier sondern haben einen Innenbeutel aus Kunstoff. Das macht diese zwar stabiler ist aber zum einen beim entsorgen aufwendiger und vor allem auch ökologisch bedenklicher. Aber eigentlich wollten wir den Müllberg sowieso umgehen und unseren  Zucker in  BigPacks bekommen. Aber diese Option wurde kurzfristig vom Vorlieferanten gestrichen.

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Bienenfreund unterwegs

 

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende entgegen. Vor allem die Jungvölker müssen bis in den September noch kräftig wachsen. Die jungen Völker pflegen mit relativ wenig Bienen sehr große Brutnester. Da wird mehr Energie verbraucht als die Jungvölker in der Natur im Moment finden, bzw. sammeln können.

Aus diesem Grund müssen diese „halbstarken“ Völker gefüttert werden. Dies geschieht bei uns mit eigenem Honig und Bio-Zucker. Wir warten schon seit Tagen dringend auf unsere Zuckerlieferung aus dem Hamburger Hafen. Hoffen wir auf die kommenden Tage.

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Der NDR besuchte zwei Kollegen aus Mecklenburg. Ein interessanter Beitrag über die Probleme der Imkerei mit der industalisierte Landwirtschaft und Pflanzenschutzmitteln.

Die Bienenretter

Um der angesprochene Problematik mit den Pflanzenschutzmittel zu entgehen, versuchen wir unsere Bienenvölker möglichst an extensiv genutze Flächen zu stellen. Dies ist bei uns auf dem Schurwald meist möglich, da hier viele unbewirtschaftete Hanglagen, viel Wald und Streuobstwiesen vorhanden sind. Der intensiven Landwirtschaft können wir so oft noch aus dem Wege gehen.

Beim kurzzeitigen herausnehmen einer Bienenkönigin aus dem Bienenvolk. ist diese in Ohnmacht gefallen. Aber bei 35 Grad fast verständlich.
Nach dem erwachen legte die Bienenkönigin auch wieder fleißig weiter Eier.

Bienenfreund unterwegs

 

In diesem Jahr haben wir ein paar unsere Bienenvölker an die südliche Weinstraße gefahren. In den kommenden 2 Wochen sammeln diese dort hoffentlich den Nektar aus der Blüte der Edelkastanie.
Mit 1,5 Stunden Fahrtzeit ist dies unser mit Abstand am weitesten entfernter Bienenstand.
Hoffen wir also auf herben und hochwertigen Edelkastanienhonig.

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Blühende Edelkastanie

Bienenfreund unterwegs

 

Auch in diesem Jahr betreuen wir wieder etliche Bienenvölker mitten in Stuttgart. Hoch auf den Dächern starten unsere Bienen auf der Suche nach Nektar für unseren Stuttgarter Stadthonig. Ein paar Bienen kommen auf ihrer Suche auch Stuttgart 21 ganz nah. Negative Einflüsse auf die Honigqualität haben wir aber bisher nicht ausgemacht :-)

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Bienenfreund unterwegs

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Von einem unsere Bienenstand bietet sich heute dieser schöne Anblick.
Der Raps am Horizont blüht noch und garantiert den Bienenvölker einen Überfluss an Nahrung. Spätestens Ende der Woche ist der Raps dann vollends verblüht und die Bienen werden im Wald und auf den unbewirtschafteten Grünstreifen auf der Suche nach Nektar und Pollen fündig.

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Bienenfreund unterwegs

 
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