Das schöne warme Wetter der letzten Wochen ist für uns Menschen sicherlich in den meisten Fällen mehr als angenehm. Der Natur fehlt es dadurch aber vor allem an Wasser.

Uns betrifft die fehlende Bodenfeuchte natürlich nur indirekt. Als Imker merkt man fehlende Bodenfeuchte am Schnellsten beim Raps. Den wo kein Wasser ist, produziert die Pflanze meist auch weniger Nektar. Dies macht sich dann wiederum bei unsere Honigernte bemerkbar. Noch schlimmer kann es bei der Linde sein. Steht diese nicht “im Wasser” gibt es keinen Honig.

 

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Dieses Jahr verwöhnt uns mit für diese Jahreszeit trockenem und warmen Wetter. Dementsprechend entwickelt sich die Natur und auch unsere Bienenvölker schneller als im letzten Jahr. Die Kirsch-und Rapsblüte steht kurz bevor. Rund 4-6 Wochen früher als 2013.

Unsere Bienenvölker sind in einer Verfassung die mich zeitweise sprachlos macht. Für März besitzen alle unsere Bienenvölker eine enorme Stärke und ein sehr großes Brutnest.

Für einen guten Nektareintrag aus dem Raps wäre nun etwas Regen vorteilhaft.

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Wer Bienenvölker verstellen möchte benötigt hierfür in Baden-Württemberg eine “Gesundheitsbescheinigung für Bienenvölker“. Hierzu werden die Bienenvölker von einem amtlich bestellten Bienensachverständigen untersucht.

Seit Ende letzter Woche ist es nun amtlich: Unsere Bienenvölker sind “frei von Erscheinungen, die auf das Vorhandensein einer anzeigepflichtigen Bienenseuche schließen oder Ihren Ausbruch befürchten lassen. ”
Hauptsächlich geht es hier um die Amerikanische Faulbrut. Ein hoch ansteckendes Bakterium, welches im Regelfall den Tod der Bienenvölker bedeutet. In anderen Ländern der Welt wird diese mit Antibiotikum behandelt, bzw. latent unterdrückt. In Deutschland hingegen ist dies zum Glück nicht zulässig. Die Seuche kann jedoch auch durch Honig von anderen Imkern übertragen werden, aus diesem Grunde sollten Bienen niemals mit fremdem Honig gefüttert werden. Ein Glas infizierter Honig kann ausreichen um die amerikanische Faulbrut auszulösen.

Eine Bienenkrankheit die es also in sich hat.

Erdbeeren, die von Bienen betäubt wurden, schmecken besser, sind größer und röter als Erdbeeren die wind- oder selbstbestäubt. Auch sind von Bienen bestäubte Erdbeeren länger lagerbar, so die Ergebnisse einer Studie von Björn K. Klatt der Universität Göttingen.

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Diese Woche hatten wir  wieder unangemeldeten Besuch von zwei netten Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachungsbehörde:

Zwei unserer Honiggläser werden nun auf die richtige Kennzeichung und auf die fehlerfreie Zusammensetzung des Honiges im staatlichen Labor geprüft. In ca. 6 Wochen würden wir bei  einer Beanstandung Bescheid bekommen.

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In der heiße Debatte um die Zulassung einer Genmaissorte in Europa hat die EU-Lebensmittelbehörde nun ihre  Unbedenklichkeitsbescheinigung vom März 2012 für die Maissorte Herculex 59122 des US-Agrochemiekonzernes Dow und Dupont zurückgezogen.

Es geben nun neue “wissenschaftliche Informationen”. Die gerade einmal ein Jahr alte Annahme Honigbienen und Marienkäfer würden durch den Genmais nicht geschädigt, sei so nicht haltbar.

Das kritische Testbiotech- Institut hatte bereits im Vorfeld auf Ungereimtheiten hingewiesen. So schwanke die Giftmenge die von den Maispflanzen produziert werden, was Auswirkungen auf nützliche Insekten haben könnte. Auch seien bei den Untersuchungen gängige Standards bei Fütterungsstudien nicht eingehalten worden.

Die Maissorte Herculex setzt mehrere Insektizide frei und ist zugleich tolerant gegen das Totalherbizid Glufosinat.

 

 

 

 

 

Für alle Liebhaber von  hochwertigem und aromatischem Bio-Honig gibt es nun auch die Möglichkeit unseren Bio-Honig auf dem Stuttgarter Wochenmarkt zu bekommen.

Dienstags, donnerstags und samstags von 8-13:00 Uhr können Sie unseren Bio-Honig direkt verkosten.

Unseren Stand mt dem orangenen Schirm finden Sie direkt gegenüber des Rathauses.

 

Bio-Honig Marktstand Stuttgart

 

Die australische Forschungsorganisation CSIRO hat Bienen mit winzigen Sender (Kantenlänge 2,5mm) ausgestattet.

Die Funkchips werden an mehren Kontrollstellen im Fluggebiet automatisch ausgelesen um so Bewegungsmuster der Bienen ableiten zu können.

 

Ein lesenwerter Artikel der Deutschen Welle.

 

Das ist das aktuelle Verhältnis in Kilogramm des aktuellen Pro-Kopf-Verbrauches von Süßwaren und Knabberartikeln zu dem Pro-Kopf Honigkonsum 2013 in Deutschland. (Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.)

Dabei unbeachtet sind noch die ca. 80% des Zuckerkonsums die sich in Lebensmitteln wie Brot, Tiefkühlkost oder Joghurt verbergen.

Dabei sind hochwertige Honige ja auch eine besondere Süßigkeit mit vielen Facetten…

 

 

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