Die Bienenvölker nutzen die Kirsch- und Apfelbaumblüte zur ersten Honigproduktion.

image

 

In letzter Zeit werden, nahezu ausschließlich bei Kleinstimkern mit 2-5 Bienenvölker alternative Bienenwohnungen immer beliebter. Hierunter fallen vor allem die Bienenkiste, eine Beute die im Gegensatz zu Magazinbeuten aus nur einem Raum besteht und nur für eine sehr extensiven Bienenhaltung zu gebrauchen ist. Hier steht ganz klar die Freude am Bienenflug im Vordergrund.

Und genau hier setzen viele Kritiker, vor allem aus den Imkerbünden an. Sie beklagen mangelnde Ausbildung der Kleinstimker und damit eine Gefahr für Erwerbsimkereien durch die Verschleppung, von Krankheiten und Seuchen. Sicherlich ist die Bienenhaltung mit mehr Verantwortung verbunden wie manch anderes Hobby. Schließlich geht es hier um den Umgang mit Lebewesen. Gewisse Grundkenntnisse kann man sich allerdings relativ schnell aneignen. Wichtig ist vor allem eine gründliche Behandlung der Varrose und ggf. das Erkennen von amerikanischer Faulbrut als anzeigepflichtige Bienenseuche. . Es werden sicherlich mehr Bienenschwärme ausziehen als bei einem Imker mit jahrelanger Erfahrung und guter Ausbildung, aber dies ist noch keine Gefährdung-wie oft verkündet- für den Berufsstand der Imker, sondern vielmehr ein ethisches Problem, da ein nicht eingefangener Bienenschwarm in der Natur heutzutage nicht mehr überleben kann.

Brennpunkte bei nicht sachgerechter Varroabehandlung sind im Moment sicherlich die Ausnahme, einzig aus Berlin sind mit hier Auffälligkeiten zu Ohren gekommen. Der überwiegende Teil der deutschen Bienenvölker wird auch in naher Zukunft noch immer von gut ausgebildeten und erfahrenen Imkern gehalten werden.

Vorteile an der Bienenhaltung von Kleinstimkern hat vor allem die Natur, den eine flächendeckende Bestäubung ist vor allem auch für Wildpflanzen wichtig. Da die meisten Innereien Ihren Lebensunterhalt mit der Vermarktung von Honig verdienen, Kleinstimker aber sicherlich auf dem deutschen Honigmarkt keine große Rolle spielen ist eine Konkurrenz kaum zu fürchten. Ich sehe hier eher eine Chance für uns Erwerbsimker, die Kleinstimker mit guten Bienenvölkern und Fachwissen weiterzuhelfen.

Getagged mit
 

Der März verabschiedet sich zwar mit richtigem Aprilwetter, aber seit Mitte März haben unsere Bienenvölker die warmen und trockenen Temperaturen fleißig genutzt.

Bei schönem Flugwetter wurden vor allem Weiden beflogen. Das brachte den Bienenvölker viele Pollen und zum Teil auch schon reichlich Nektar.

Das Brutnest wurde fleißig ausgedehnt und die Bienenvölker beginnen nun langsam zu wachsen. Das Frühjahr ist meist ein Wettrennen zwischen Bienen und Obstbaumblüte. Nur starke Bienenvölker können in der Obstbaumblüte schon für einen messbaren Honigertrag sorgen. Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann es in manchen Jahren vorkommen, das Kirschen- und Apfelbäume schon blühen, ohne das die Bienenvölker trachtreif sind.

Das sind dann Jahre schlechter Frühjahrsblütenhonigernten und einer nicht ganz optimalen Bestäubung der Obstbäume. Aber auch wenn die Volksstärke bei den Bienen und der Zeitpunkt der Obstbaumblüte passt. Bei Regen sammeln Bienen auch keinen Nektar. Es muss also einiges passen, um Honig zu ernten.

 

In Amerika ist die Idee zu einer vollkommen neuen Art der Honiggewinnung entstanden. Ob diese praxistauglich ist bezweifle ich doch stark. Aber wenn es funktionieren würde, wäre es doch schön….

Bei uns ist die Honigernte übrigens nicht so “brutal” wie in diesem Imagevideo dargestellt.

Getagged mit
 

Zu Jahresbeginn neu erschienen ist das Buch “Handbuch Agro-Gentechnik- Die Folgen für Landwirtschaft, Menschen und Umwelt”.

Zum Inhalt:

Nach 20 Jahren des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen sehen wir vielfach die Folgen. In den USA, Brasilien und Argentinien bilden sich immer mehr resistente Schädlinge und Unkräuter. In der Folge kommt es zu einem Wettrüsten an dem eigentlich nur die Industrie verdient. Die Gentechnik gerät auch zunehmend außer Kontrolle, mit Folgen für die Umwelt, die Menschen und die Landwirtschaft.

Das Buch informiert über die Hintergründe mit Zahlen und Fakten und regt zu einer kritischen und informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik und Biotechnik an.

 

 

 

 

Gestern und heute ist es bei uns in der Imkerei angenehm ruhig. Die meisten Materialien für die kommende Saison sind bestellt, alle Honigbestellungen für den Moment ausgeliefert, Bienen in der Winterruhe und das Holz für unsere neuen Beutenböden kommt erst in der kommenden Woche.  Da auch das tagesaktuelle Geschäft überschaubar war ist Zeit hier und da ein paar organisatorische Änderungen vorzunehmen. So habe ich zum Beispiel- nach 2 Jahren- endlich einmal die Ordnerstruktur meines Mailprogrammes angepasst, erstaunlich was einem bei der Durchsicht alter Mails alles wieder auffällt. Da gab es schon ein paar lustige, aber auch kuriose Anfragen und Antworten.   Auch das Projekt “Neue Webseite und Onlineshop” nimmt gerade wieder Fahrt auf und die sich im letzten Jahr angesammelten Fachzeitschriften können  in Ruhe überflogen gelesen werden.

 

 

Seit Mitte Januar haben wir bei uns auf dem Schurwald Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die extremen Temperaturschwankungen mit Höchstwerten um 20°C vor Weihnachten und Anfang Januar scheinen erstmal vorbei. Das ist gut für die Bienenvölker, den nun sitzen Sie eng zusammen, schränken Ihre Bruttätigkeit wieder ein wenig ein und verbrauchen damit auch deutlich weniger Ernergie. Das spart Futter, schont die Kotblase und damit die Gesundheit.

Aus der Erfahrung heraus sind gleichbleibend kalte Temperaturen für die Bienenvölker wesentlich besser zum überwintern als Temperaturen von 0 bis 10°C. Momentan sieht es also, nach dem zu warmen Spätjahr 2014 ganz gut aus.

Getagged mit
 

Im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erstellte Testbiotech einen Bericht der sich mit den Auswirkungen des momentan verhandelten Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf EU-Regelungen im Bereich der Landwirtschaft und somit auch im Bereich des Umwelt- und Verbruacherschutzes beschäftigt.

Entgegen der öffentlichen Verlautbarungen aus Berlin und Brüssel, kommt dieser Bericht zu dem Ergebnis, dass nach aktuellem Verhandlungsstand es zu einer Absenkung der Standarts für Umwelt- und Verbraucherschutz im Bereich der Agro- Gentechnik kommt.

Hinzu kommen noch weitere sehr kritische Themen wie Klonen von Tieren, Investorenschutz, Sonderklagerechte, Mitbestimmungsrechte der Industrie bei Risikobewertungen, Patentierung …., welche im TTIP und CETA verhandelt werden.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Internetseite Testbiotech

 

 

 

Getagged mit
 

Eine besondere Honigmischung dachten sich drei Männer in Nepal aus: Sie versteckten 8 Kilogramm der Droge in Honiggläsern. Genutzt hat Ihnen dieses süße Versteck nichts, das für Hongkong bestimmte Haschisch im Wert von 1.6 Mio. Euro wurde entdeckt und die Männer verhaftet.

Quelle: Himalaya Times

Getagged mit
 

Die Qualität unserer Honige spricht sich immer mehr herum. Wie nahezu jedes Jahr sind wir vermutlich vor der neuen Ernte schon wieder ausverkauft, obwohl wir auch im letzten Jahr die Anzahl unserer Bienenvölker weiter erhöht haben. Auch in der kommenden Saison wollen wir unseren Betrieb weiter ausbauen. Dazu haben wir schon unzählige neue Dadantbeuten selbst zusammengeschraubt. Die dazugehörigen Rähmchen und Böden kommen in den nächsten Tagen bei uns an. Auch palettenweise Blechdeckel und Futtergeschirr haben wir geordert.

Es stellt sich langsam die Frage: Wo wir das ganze Material lagern? In unserer “Lagergarage” ist schon lange kein Platz mehr. Nachdem wir den Vorplatz ebenfalls gefüllt haben, kommt nun der Garten an die Reihe. Es wird langsam Zeit, dass wir eine Lösung für die Erweiterung unserer Imkerei finden. In Gesprächen sind wir schon ein Weilchen, ich bin zuversichtlich, dass wir hier demnächst eine Lösung finden.

 

 

 
Set your Twitter account name in your settings to use the TwitterBar Section.